Schneidebretter aus Holz
Massives Hartholz für Gemüse, Brot und Käse. In mehreren Größen.
2x Schneidebretter im Fischgrätenmuster – 23 x 15 x 0,9 cm
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Schneidebrett aus Akazie – 36 x 22 x 1,5 cm
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Schneidebrett aus Bambus mit Metallgriff im Fischgrätenmuster – 35 x 30 x 1,8 cm
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Schneidebrett aus Bambus – 45 x 30 x 1,9 cm
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Welches Holz für ein Schneidebrett
Nicht jedes Holz eignet sich. Entscheidend sind zwei Eigenschaften: Es muss hart genug sein, um Schnitte zu überstehen, und die Poren müssen geschlossen sein, damit sich keine Feuchtigkeit im Material festsetzt.
Geeignete Holzarten
Buche ist der Klassiker — hart, feinporig, günstig und in Europa verfügbar. Eiche ist ebenfalls hart, aber gerbstoffreicher und dunkelt mit der Zeit nach. Ahorn gilt als besonders feinporig und hell. Olivenholz hat eine markante Maserung und ist sehr dicht, allerdings kommen große Stücke selten vor, weshalb Bretter meist kleiner ausfallen. Nadelhölzer wie Fichte und Kiefer sind zu weich — sie nehmen tiefe Schnitte auf und lassen sich schlecht sauber halten.
Längsholz oder Stirnholz
Beim Längsholzbrett liegt die Maserung parallel zur Oberfläche. Das ist die gängige Bauweise, leichter und günstiger. Beim Stirnholzbrett stehen die Fasern senkrecht — das Messer schneidet zwischen die Faserenden statt quer durch sie hindurch. Schnittspuren schließen sich dadurch besser, und die Klinge bleibt länger scharf. Solche Bretter sind allerdings deutlich schwerer und aufwendiger in der Herstellung. Für den normalen Haushalt reicht Längsholz.
Welche Größe
Unter 30 cm Kantenlänge wird es eng, sobald mehr als eine Zutat auf dem Brett liegt. 35 × 25 cm deckt den Alltag ab. Große Bretter ab 40 cm sind angenehm, wenn regelmäßig für mehrere Personen gekocht wird — dort lässt sich Geschnittenes zur Seite schieben, ohne dass etwas herunterfällt. Achte auch auf die Dicke: Unter 1,5 cm verziehen sich Bretter schneller, ab 2 cm liegt das Brett satt und rutscht weniger.
Warum Holz die Klinge schont
Holzfasern geben unter der Schneide nach und federn zurück. Die Klinge trifft auf ein nachgiebiges Material statt auf eine harte Fläche — das ist der Grund, warum ein Messer auf Holz länger scharf bleibt als auf Glas oder Stein. Feine Schnitte schließen sich im Holz teilweise von selbst wieder.
Reinigen
Holz gehört nicht in die Spülmaschine. Es quillt auf, und beim Trocknen reißt die Oberfläche. Kurz unter warmem Wasser abspülen, bei Bedarf mit einer Bürste nachhelfen, dann aufrecht stehend trocknen lassen — nicht flach hinlegen, sonst trocknet nur eine Seite und das Brett verzieht sich. Gegen Gerüche hilft, das Brett mit einer halben Zitrone und etwas Salz abzureiben.
Ölen
Zwei- bis dreimal im Jahr reicht bei normaler Nutzung, bei täglichem Gebrauch gern öfter. Ein Brett, das nach dem Abtrocknen stumpf und grau wirkt, braucht Öl. Verwende ein lebensmittelechtes Hartholz- oder Leinöl, kein Speiseöl aus der Küche — Sonnenblumen- und Olivenöl werden mit der Zeit ranzig. Öl dünn auftragen, einziehen lassen, Überschuss abwischen.
Mit Griff oder Saftrille
Ein Griff oder eine gefräste Aussparung erleichtert das Anheben, wenn Geschnittenes in den Topf soll. Eine umlaufende Saftrille fängt Fleischsaft auf — beim Tranchieren praktisch, bei Gemüse und Brot kostet sie nur nutzbare Fläche.
Häufige Fragen
Welches Holz eignet sich für ein Schneidebrett?
Harthölzer mit feiner Pore: Buche, Ahorn, Eiche und Olivenholz. Nadelhölzer wie Fichte oder Kiefer sind zu weich, sie nehmen tiefe Schnitte auf und lassen sich schlecht sauber halten.
Darf ein Holzbrett in die Spülmaschine?
Nein. Holz quillt auf und reißt beim Trocknen. Kurz von Hand abspülen und aufrecht trocknen lassen — nicht flach hinlegen, sonst verzieht sich das Brett.
Wie oft muss ich das Brett ölen?
Zwei- bis dreimal im Jahr, bei täglicher Nutzung öfter. Ein Brett, das nach dem Trocknen stumpf und grau wirkt, braucht Öl. Nimm lebensmittelechtes Hartholz- oder Leinöl, kein Speiseöl — das wird ranzig.
Welche Größe ist sinnvoll?
35 × 25 cm deckt den Alltag ab. Ab 40 cm wird es angenehm, wenn oft für mehrere Personen gekocht wird. Unter 1,5 cm Dicke verziehen sich Bretter schneller.
Schont Holz das Messer wirklich?
Ja. Die Fasern geben unter der Klinge nach und federn zurück, statt die Schneide zu stumpfen. Auf Glas oder Stein wird ein Messer deutlich schneller stumpf.
Was hilft gegen Gerüche im Holz?
Das Brett mit einer halben Zitrone und etwas Salz abreiben, kurz einwirken lassen und abspülen. Danach aufrecht trocknen lassen.